Dokumentierter Ansatz
Jeder Inhalt auf Gradel wird anhand eines mehrstufigen Prüfverfahrens erarbeitet — von der Quellenauswahl bis zur redaktionellen Freigabe. Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind die Grundlage jedes Beitrags.
Quellenauswahl
Ausschliesslich peer-reviewed Forschung aus qualifizierten Fachzeitschriften und dokumentierten Ernährungsdatenbanken bildet die Grundlage. Keine nicht verifizierten Online-Quellen oder anekdotische Berichte.
Redaktionelle Prüfung
Jeder Beitrag wird von einer qualifizierten Fachperson für Ernährungswissenschaft auf sachliche Korrektheit geprüft, bevor er veröffentlicht wird. Der Prüfvermerk ist im Beitrag vermerkt.
Aktualitätscheck
Veröffentlichte Beiträge werden in einem definierten Prüfzyklus auf ihre Aktualität überprüft. Neue Forschungsergebnisse werden eingearbeitet und die Überarbeitungshistorie dokumentiert.
Verifikation der Energiebilanz
Nährwertangaben und Kalorienberechnungen werden anhand anerkannter Datenbanken wie der Schweizer Nährwertdatenbank überprüft und mit publizierten Forschungsdaten abgeglichen.
Wochenmenü-Dokumentation
Veröffentlichte Mahlzeitenpläne und Wochenmenüs durchlaufen eine separate Bewertung hinsichtlich Nährstoffausgewogenheit, saisonaler Verfügbarkeit und Portionskontrolle.
Transparente Quellenangabe
Alle verwendeten Quellen werden am Ende jedes Beitrags vollständig aufgeführt. DOI-Nummern und Publikationsdaten sind angegeben, um eine unabhängige Überprüfung zu ermöglichen.
Worauf Gradel bei der Auswahl von Quellen achtet
In der Ernährungswissenschaft existiert eine Vielzahl von Publikationen mit unterschiedlicher methodischer Qualität. Gradel folgt klaren Auswahlkriterien, um sicherzustellen, dass nur gut dokumentierte Erkenntnisse in die Inhalte einfliessen.
Einzelstudien werden grundsätzlich nicht als alleinige Grundlage verwendet. Bevorzugt werden systematische Übersichtsarbeiten, Meta-Analysen und Konsensempfehlungen anerkannter Fachgesellschaften.
Beiträge in referierten Fachzeitschriften, die einem strengen Gutachterverfahren unterliegen.
Zusammenfassungen mehrerer Einzelstudien, die einen breiteren Evidenzrahmen bieten als isolierte Untersuchungen.
Richtlinien der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) und des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit.
Schweizer Nährwertdatenbank (FSVO), USDA FoodData Central und European Food Safety Authority (EFSA) als primäre Referenzquellen.
Evidenz als fortlaufender Prozess
Ernährungswissenschaft ist kein statisches Feld. Neue Erkenntnisse zur Energiebilanz, zum Stoffwechsel und zur Wirkung natürlicher Lebensmittel werden kontinuierlich veröffentlicht. Gradel versteht seinen redaktionellen Auftrag deshalb als fortlaufende Aufgabe, nicht als einmalige Erfassung von Fakten.
Inhalte, die auf Basis neuer Forschungslage aktualisiert werden, erhalten einen Überarbeitungsvermerk mit Datum und Angabe der wesentlichen Änderungen. So bleibt nachvollziehbar, wie sich das Wissensfeld entwickelt hat und auf welcher Stand die aktuelle Aussage basiert.
Gradel veröffentlicht keine Aussagen, die auf einzelnen Studien ohne Replizierbarkeit basieren. Erkenntnisse zu Portionskontrolle, Mahlzeitenplanung und Flüssigkeitszufuhr werden erst dann aufgenommen, wenn ein breiter Forschungskonsens vorliegt oder offizielle Empfehlungsorgane sie bestätigt haben.
- – PubMed Central
- – Cochrane Reviews
- – EFSA Journal
- – American Journal of Nutrition
- – British Journal of Nutrition
- – Schweizer Nährwertdatenbank (FSVO)
- – USDA FoodData Central
- – Open Food Facts CH
- – WCRF Nährstofftabellen
- – Schweizerische Gesellschaft für Ernährung
- – Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BLV)
- – WHO Ernährungsrichtlinien
- – European Nutrition Guidelines
Fragen zur Gradel-Methodik
Beiträge zu spezialisierten Themen wie Stoffwechsel, Energiebilanz und Ernährungswissenschaft werden von qualifizierten Fachpersonen für Ernährung überprüft. Der Prüfvermerk mit Namen und Datum ist am Ende jedes Beitrags vermerkt.
Bei widersprüchlichen Befunden wird dies im Beitrag explizit ausgewiesen. Gradel trifft keine eigenen Wertungen, sondern stellt die verschiedenen Positionen dar und verweist auf den aktuellen Stand des Forschungskonsenses.
Der Aktualitätszyklus beträgt in der Regel 90 Tage. Bei bedeutenden neuen Veröffentlichungen in der Ernährungsforschung erfolgt die Überprüfung ad hoc. Alle Überarbeitungen werden mit Datum dokumentiert.
Gradel ist eine unabhängige Wellness-Ressource ohne institutionelle oder kommerzielle Verbindungen zu Lebensmittelherstellern. Die redaktionelle Unabhängigkeit ist ein zentrales Element unserer Qualitätssicherung.
Ja. Hinweise auf sachliche Unstimmigkeiten können über das Kontaktformular eingereicht werden. Jeder Hinweis wird intern geprüft und bei Bestätigung wird der Beitrag entsprechend überarbeitet und die Überarbeitung dokumentiert.
Gradel ist eine unabhängige Wellness-Ressource mit Fokus auf alltägliche Ernährung und einen ausgewogenen Lebensstil. Die Inhalte stehen in keiner Verbindung zu staatlichen oder institutionellen Stellen.
Wir empfehlen, vor der Einführung wesentlicher Ernährungsumstellungen in Ihre tägliche Routine eine qualifizierte Fachperson für Ernährung oder Wellness zu konsultieren — insbesondere bei besonderen Ernährungsanforderungen.